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Mitarbeiterportrait: Ornella Paganucci

19. November 2021

Ein Tag mit Ornella in der Werkstatt

 

Am 12. November hatte die Bohrtechnik eine aussergewöhnliche Aushilfe bei sich in der Werkstatt. Ornella machte nämlich einen "eintägigen, internen Stellenaustausch". Statt ihrer Büroarbeit rund um Mietgeräte und Einkauf von Bohrgeräten, verbrachte sie einen Tag in der Werkstatt. Nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Hand anlegen und zwar in Vollmontur inklusive Schutzkappen und Baustellenhose. Natürlich rundum betreut von ihren Teamkollegen.

Ornella, was hat dich dazu bewegt? Normalerweise sind die meisten Frauen froh, nicht in der Werkstatt stehen zu müssen!

Meine tägliche Arbeit dreht sich rund um Bohrgeräte. Als ich hier begonnen habe zu arbeiten, wusste ich technisch nicht viel, doch ich wollte unsere Kunden verstehen, was auf meinen täglichen Dokumenten steht. So habe mir bereits von Tag eins an vorgenommen, solch einen Austausch mal zu machen. Nun nach ungefähr drei Jahren bei der Küchler Technik hat dieser endlich stattgefunden und mein Wunsch wurde mir erfüllt. Wobei ich sagen muss, dass es zu diesem Zeitpunkt fast am besten war. Durch die längere Erfahrung bin ich Vieles viel besser verstanden. All die umfangreichen Teile und Prozesse waren mir bereits bekannt durch das ich die Mietgeräte zurückschreibe und per Rechnung erfasse.

Was heisst "Mietgeräte zurückschreiben" genau?

Mietgeräte, welche wir vermieten, kommen an einem bestimmten Tag wieder zu uns zurück. Zu diesem Zeitpunkt müssen sie zurückgeschrieben werden. Das bedeutet unter anderem sie zu reparieren und säubern, Teile ersetzen sowie alles weitere, damit das Gerät für die Weitervermietung wieder bereitgestellt ist.

Worin konntest du von dem Tag profitieren? Was konntest du an Erfahrung so mitnehmen?

Ich durfte bei einer Mietmaschine mithelfen, welche gerade an uns retourniert wurde. Nach ungefähr 250h Leistung, sollte eine Maschine in den Service. Dies wurde auch gleich erledigt. Die Maschine hatte viel Verschleiss, wo mir dann auch der Zusammenhang klar wurde. Zudem durfte ich helfen beim Öl auffüllen. Was mir nicht bewusst war, dass die Maschine zig Öl-Behälter besitzt. Sogar am höchsten Punkt zuoberst bei der Lafette. Dabei hat jedes Modell diese Zugänge noch an einem anderen Ort und je nach dem zugänglicher oder nicht.

All die Details rund um das Reparieren der Maschine haben mir extrem imponiert. Bei gewissen Tanks muss man auch auf den 90-Grad Winkel beim Einfüllen achten. Das hätte ich nie gedacht!

Was war dein Highlight vom Tag?

Dass ich eine MC 14 fahren durfte. Genauer gesagt in den Wäscheraum. Es war monströs und ich hatte immer sehr Respekt doch es war eine tolle Erfahrung. Es war sehr viel Feingefühl gefragt. Um geradeaus zu fahren, müssen zwei Sticks gleichzeitig bedient werden, nicht nur einen. Drückte man den Stick nämlich nach rechts am Steuergerät, ging die Maschine nach links und umgekehrt. Man kann sie also nicht "kopflos" führen.

Wie war das Team? Wohl eine andere Atmosphäre als im Büro, oder nicht?

Das Team? Hammer. Ich habe sehr viel Respekt vor ihrer täglichen Leistung. Für Ihre Arbeit brauchen sie extrem viel Teamwork und Teamdynamik. Die Arbeitsübergabe zwischen ihnen erfolgt sehr genau und abgestimmt. Wenn jemand auf die Baustelle muss und jedoch gerade noch an einer Maschine auseinandernehmen war, muss der Einspringende genau wissen, wo er steckengeblieben ist und welche Schrauben wo wieder zu montieren sind.

Deine Letzten Worte zum Austausch?

Es war wirklich toll so ein "Werkstatt-Tag" mal mitzuerleben und ich danke allen, die zur Realisierung mitgewirkt haben. Ich denke als nächstes steht noch ein Baustellen-Besuch auf dem Terminkalender - da freue ich mich jetzt schon drauf!